Partnerschaft des Evangelischen Kirchenkreis Schwelm mit den Kirchenkreisen Baliem-Yalimo und Mamberamo-Apawer (West Papua – Indonesien)

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Die Partnerschaft zwischen den beiden indonesischen und dem deutschen Kirchenkreis stellt genauso eine geistliche Gemeinschaft wie eine praktische Beziehung dar.
Sie findet ihren Ausdruck im Austausch von Informationen über die kirchliche und politische Situation sowie das Alltagsleben der jeweils anderen Gemeinden, durch persönliche Kontakte – auch und gerade durch wechselseitige Besuche; durch das Miteinander und Füreinander beten; durch praktische Hilfe, soweit nötig und möglich.
Wir im Kirchenkreis Schwelm nutzen zwei Möglichkeiten, um konkret an der Verbesserung der Lebensumstände der Gemeindemitglieder in Westpapua beizutragen:
Finanziell: Über die Stiftung „Ausbildung für Papua“ unterstützen wir jährlich 50 Studenten, Studentinnen, Schülern und Schülerinnen in ihrer Ausbildung.
Politisch: Wir beteiligen uns – wann immer sinnvoll und möglich – an Aktionen, die auf die Wahrung von Menschenrechten in Indonesien abzielen.
Zwei Institutionen im Kirchenkreis sind federführend an der Pflege und Umsetzung der Partnerschaft beteiligt: Der „Ausschuss für Mission, Ökumene und Weltverantwortung“ (MÖWE) und die „Stiftung Ausbildung für Papua“. Darüber hinaus pflegen junge Erwachsene die Partnerschaft im Treffpunkt „Kakadu“.

Geschichte der Partnerschaft
1989 beschloss die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreis Schwelm die Partnerschaft mit der Evangelischen Kirche in West-Papua – GKI = Gereja Kristen Injili di Tanah Papua. Damit wurden die beiden Kirchenkreise Mamberamo-Apawer und Balim-Yalimo zu besonderen Partnern des Evangelischen Kirchenkreis Schwelm. Zweimal reiste bisher eine offizielle Delegation des Evangelischen Kirchenkreis Schwelm zu einem Besuch der Partnerkirchenkreise nach West-Papua, fünfmal waren Gruppen aus West-Papua in Schwelm. Diese östlichste Provinz Indonesiens hieß bis 2002 Irian-Jaya und ist vielen noch unter diesem Namen bekannt.

Der Kirchenkreis Mamberamo-Apawer
Der Mamberamo und der Apawer sind zwei große Flüsse, die im Norden von West-Papua ins Meer münden. An den Ufern dieser Flüsse leben etwa 15.000 Menschen, etwa 3.000 gehören zur evangelischen Kirche (GKI). Sie verteilen sich auf 10 größere und eine Reihe kleinerer Gemeinden. Die größte Gemeinde ist das Zentrum Kasonaweja mit etwa 500 Gemeindegliedern und einem Flugplatz. Das größte Problem für unsere Partner am Mamberamo und am Apawer sind die weiten Entfernungen. Bei jeder Aktivität, die über eine Ortsgemeinde hinaus geht, – ein Nähkurs für Frauen, eine Konferenz für Gemeindeleiter, der Besuch eines Pfarrers in den Außendörfern – stellt sich die Frage: Haben wir genug Geld für das Benzin, um die Wege mit dem Boot zurücklegen zu können? Das Kollektenaufkommen ist so gering, dass nicht einmal das Gehalt für die kirchlichen Mitarbeiter davon gezahlt werden kann.

Der Kirchenkreis Balim-Yalimo
Das Balim-Yalimo-Gebiet liegt im östlichen Hochland in der Umgebung der Bezirkshauptstadt Wamena und ist dicht bevölkert. Zum Kirchenkreis gehören etwa 30.000 Gemeindeglieder in ca. 120 Gemeinden. Die größte und finanzkräftigste Gemeinde ist die Gemeinde Bethlehem in Wamena. Im Yalimogebiet gehören acht kleine Flugplätze zu den Zentren der kirchlichen Arbeit. Die Gemeinden im Kirchenkreis Balim-Yalimo sind aus der Missionsarbeit deutscher Missionare von der Rheinischen und später Vereinten Evangelischen Mission hervorgegangen. Maßgeblich haben die Pfarrer Siegfried Zöllner und Klaus Reuter aus Schwelm mit ihren Familien dort gewirkt. Sie haben die Kontakte nach West-Papua gelegt und die Aufnahme der Partnerschaft angeregt.

Ziele der Partnerschaft
Wir wollen die geschwisterliche Gemeinschaft mit Christen auf der anderen Seite unserer Erdkugel deutlich machen. Wir wollen zeigen, dass in Jesus Christus die Grenzen der Kultur, der Hautfarbe und der Sprache überwunden werden können. Wir wollen in der schwierigen Situation, in der sich die Christen in West-Papua befinden, solidarisch für sie eintreten. Wir wollen unsere Partner ideell und finanziell unterstützen und ihren helfen, den Weg in eine friedliche Völkergemeinschaft zu finden. Unser Projekt Der Kirchenkreis Schwelm unterstützt 60 junge Menschen aus dem Bergland und dem Mamberamogebiet, die in der Provinzhauptstadt studieren. Wir sind dankbar, dass immer wieder Menschen bei uns für dieses Projekt spenden. Wir suchen weitere Spender, die bereit sind, eine Studentin oder einen Studenten zu fördern und zu unterstützen. Mit 30,00 Euro monatlich wird ein Studienplatz gesichert und einem jungen Menschen aus Papua der Zugang zum Wissen unserer Zeit ermöglicht. Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag, jungen Papuas die Chance zu geben, ihre Ideen zu verwirklichen und für die Ziele ihres Volkes friedlich einzutreten.

Unterstützung und Informationen
Spendenkonto:
Ev. Kirchenkreis Schwelm
Kontonummer 83
Stadtsparkasse Schwelm BLZ 45451555
Zweck: Schülerhilfe West-Papua

Weitere Auskünfte zu West-Papua:

Pfr. Thomas Bracht
Am Blumenhaus 16b
45549 Sprockhövel (Haßlinghausen)
Telefon: 02339-4418
E-Mail: bracht.soika(at)web.de

Pfr. i.R. Dr. Siegfried Zöllner
Feldstr. 51
58332 Schwelm
Telefon: 02336-81357
E-Mail: szoellner(at)t-online.de

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Begrüßung im Kirchenkreis Ayamaru (früher Maybrat)

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Der Kirchenkreis Ayamaru (früher Maybrat) liegt im sogenannten Vogelkopf Westpapuas. Die Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Wied besteht seit 1983 und war die erste Kirchenkreispartnerschaft, die die VEM mit einem Kirchenkreis der Evangelisch-Christlichen Kirche in Westpapua (GKI) vermittelt hat. Die Partnerschaft lebt von Besuchen. Im gemeinsamen Feiern von Gottesdiensten spüren wir besonders, dass wir trotz unterschiedlicher Kulturen zu der einen Kirche Jesu Christ gehören. Waren die ersten Jahre durch einen intensiven Austausch von Informationen mit ersten Besuchen und Gegenbesuchen geprägt, so verstärkten sich in den Jahren ab 1991 die Bemühungen um eine Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit im Hinblick auf die Menschenrechtssituation West-Papuas in Deutschland. Die Partnerschaft wird vom Ausschuss für Mission und Ökumene begleitet. Er trifft sich sechs Mal im Jahr. Wer mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen.

Partnerschaftsonntag

Am zweiten Sonntag im Februar feiern wir im Kirchenkreis den Partnerschaftsgottesdienst.

Kreiskirchliche Stiftung

„Anak-Anak Maybrat“ In den letzten Jahren wurde die kreiskirchliche Stiftung „Anak-Anak Maybrat Jugendbildungsstiftung des Kirchenkreises Wied“ gegründet. Alle Gemeinden des Kirchenkreises Wied trugen zum Stammkapital der Stiftung bei. Ihr Erlös dient der handwerklichen Ausbildung Jugendlicher. Diese Arbeit begann im Frühjahr 2007. Drei bis vier junge Menschen sollen bei örtlichen Schreinern in Maybrat eine Ausbildung absolvieren. Deren Organisation liegt bei unseren Partnerinnnen und Partnern in Ayamaru (früher Maybrat).

Jugendbegegnungen

Seit dem Jahr 2000 fanden drei Begegnungen von Jugendlichen aus Ayamaru (früher Maybrat) und Deutschland statt. Im Jahr 2006 besuchten sieben Jugendliche unter Leitung von Pfarrer Urbinas den Kirchenkreis Wied. Zwei Wochen segelten Deutsche und Papuas auf der Nordsee, anschließend lernten Jugendliche aus Ayamaru (früher Maybrat) Ausbildungsstätten und –möglichkeiten im Kirchenkreis kennen. 2010 findet die nächste Begegnung im Kirchenkreis Wied statt.

Frauenbegegnung

Die erste Frauenbegegnung fand 2009 im Kirchenkreis Wied statt. Sieben Frauen und ein Übersetzer besuchten auf Einladung des Kreisverbandes der Frauenhilfe den Kirchenkreis Wied.

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Die evangelische Kirchengemeinde Waldbröl unterstützt Projekte in Westpapua

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Die evangelische Kirchengemeinde Waldbröl im Bergischen Land fördert seit nunmehr 44 Jahren durch die Erlöse des jährlichen MIBA (Missionsbasar) ein Missions- und Entwicklungsprojekt im zentralen Hochland von West Papua ein Mädcheninternat sowie verschiedene Programme im Rahmen der Frauenarbeit durch die GKI.
Das Mädcheninternat wurde von deutschen und holländischen Gemeindeschwestern, zusammen mit den Einheimischen (den Dani), in der Gemeinde Polimo / Kurima (nahe Wamena) im Baliem – Tal errichtet und geleitet. Durch sie bestand stets der persönliche Kontakt zur Waldbröler Partnergemeinde.

Polimo ist eins der 4 Mädcheninternate des P3W mit Hauptsitz in Abepura. In Polimo leben derzeit 18 Mädchen und 3 Leiterinnen / Lehrerinnen.
Im „Ableger“ in Wamena leben bereits 12 Mädchen und eine Leiterin.
Das zweite, weiterführende Internat in Wamena ist derzeit noch in einem kleinen, angemieteten Haus untergebracht. In Zusammenarbeit mit dem P3W beteiligt sich Waldbröl an der Finanzierung des Baus eines eigenen Internates in Wamena. Ein Grundstück ist schon gekauft, und die Planung für ein eigenes Asrama steht kurz vor der Umsetzung. Die Leiterinnen der beiden Einrichtungen, Polimo und Wamena, arbeiten heute schon eng zusammen.

Kontakt:
Maic Stausberg
Waldbröl
m_stg@yahoo.de

Besuchen Sie auch die Homepage des Kirchenkreises Waldbröl

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Arbeitskreis Papua der ev. Kirche der Pfalz

Selbstverständnis
Um Entwicklungen in der EinenWelt zu verstehen und verantwortlich mitzugestalten, sind wir mit der Region Waropen im östlichen Indonesien partnerschaftlich verbunden.
Durch menschliche Kontakte versuchen wir, die weltweite ökumenische Gemeinschaft der Kirchen solidarisch zu leben. Unsere PartnerInnen in Waropen leben zumeist in überschaubaren Siedlungen an der Nordwestküste Neuguineas, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie nennen sich Papua.
Allein in dieser Region, die der Größe Schleswig-Holsteins vergleichbar ist, leben etwa zehn verschiedene Papua-Völker mit je eigenen Sprachen und Kulturen an der Küste oder in sumpfigen Gebieten im tropischen Regenwald. Ein Teil von ihnen sind Wald-Nomaden. Jagd, Fischfang und Bewirtschaftung ihrer Urwaldgärten bilden die Grundlagen ihrer Existenz.
Nach der Okkupation Papuas durch Indonesien in den 1960-er Jahren wurde Bahasa Indonesia als verpflichtende, übergreifende Amtssprache durchgesetzt. Die Infrastruktur kennt keine Überlandstraßen, elektronische Kommunikationsnetze befinden sich im schwierigen Aufbau.
Im AK Papua kommen etwa alle zwei Monate zehn Frauen und Männer aus unterschiedlichen Gemeinden der Nordpfalz als Nord-Süd-Arbeitskreis zusammen. Die zwischen 18 und 78 Jahren alten ehrenamtlich Engagierten beraten aktuelle Entwicklungen in Papua, bereiten Aktionen vor und begleiten sie.
Weil die Ev. Kirche der Pfalz ökumenische Trägerin der Partnerschaft ist, ist der Arbeitskreis auch für Menschen anderer Konfessionen und Traditionen offen.
1989 wurden erste Kontakte zwischen der Pfälzischen Landeskirche und der heutigen Gereja Kristen Injili di Tanah Papua (GKI – Evangelische Kirche im Lande Papua) in Indonesien geknüpft. Das damalige Amt für Weltmission und Ökumene in Landau und die Basler Mission waren daran beteiligt.
Um die Partnerschaft der Kirchen konkret auch an der Gemeindebasis zu verankern, wurde 1993 die Gestaltung der Kontakte auf die Klasis Waropen (Kirchenbezirk Waropen) und den nordpfälzer Kirchenbezirk Rockenhausen sowie die Kirchengemeinde Erfenbach übertragen. Dem 1994 gegründeten Arbeitskreis in der Pfalz gehörten zunächst Delegierte aus allen beteiligten Kirchengemeinden an.
Inzwischen wurde das Delegationsprinzip ersetzt durch Interessierte aus den Gemeinden und entwicklungspolitisch engagierte BürgerInnen. Die rechtliche Zuständigkeit ist Angelegenheit der Ev. Kirche der Pfalz, die Finanzen werden beim Protestantischen Dekanat Rockenhausen verwaltet, Koordination und Administration teilen sich die Ev. Arbeitsstelle in der Nordpfalz und der Missionarisch Ökumenische Dienst.
Die Kosten des Arbeitskreises werden durch Umlagefinanzierungen der Kirchengemeinden gedeckt.

Unsere Mitglieder sind
– die Kirchengemeinden im Protestantischen Dekanat Rockenhausen und die Protestantische Kirchengemeinde Erfenbach
– die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)
– der Missionarisch Ökumenische Dienst, Landau (MÖD)
– die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in der Nordpfalz

Aufgaben und Ziele
Wir wollen in enger Abstimmung mit den PartnerInnen in Papua und durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN, mit regionalen EineWelt-Initiativen, mit Menschenrechts- und Regenwaldgruppen im bundes- und europaweiten Netzwerk der Papua-Gruppen, der Kirchen und Missionsgesellschaften Nord-Süd-Entwicklung gestalten. Wir fragen mit den Papua nach Zukunftsmöglichkeiten in der EinenWelt und wollen die Länder und Verhältnisse des Südens nicht nach der Denkweise des Nordens entwickeln.
Gemeinsam bemühen wir uns, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Perspektiven in Papua kennenzulernen und zu verstehen.
Zugleich ist es unser Anliegen, Papua darin zu unterstützen, sich ein umfassendes Bild von Deutschland und Europa zu machen.
Nur durch Begegnung und Dialog kann miteinander eine Partnerschaft auf Augenhöhe entwickelt und können die Verschiedenheiten der Kulturen und Lebensweisen als Reichtum erlebt werden.
Wir tragen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Partnerschaftsarbeit auch in die kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein.
Damit, so hoffen wir, kann unser Nord-Süd-Kontakt den Gedanken der Toleranz und der Völkerverständigung auch in unserem Lebensraum stärken.

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Durch partnerschaftliche Beziehung mit der Lebensweise der Papua verbunden

Der Arbeitskreis
Der Arbeitskreis betrachtet es als seine Aufgabe, sich und die Öffentlichkeit, Kirchen und gesellschaftliche MeinungsträgerInnen – in unbedingter Absprache mit den PartnerInnen in Papua – kontinuierlich über die Entwicklungen in Papua zu informieren.
Für ihn bilden zielgerichtetes, informiertes Beten und politisches Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung in Papua und anderswo eine unauflösliche Einheit.

Partnerschaft im Dialog
Zentrale Themen der Partnerschaftsarbeit sind das gesellschaftliche und politische Engagement der Kirchen und Christen (z.B. Bildungsarbeit, Menschenrechte, unterdrückende und ungerechte staatliche Strukturen, Ökologie und Ökonomie, Regenwald als Lebensraum, Gesundheitswesen, Frauenrechte, etc.) ist Kern des partnerschaftlichen Dialogs.
Der Austausch zu Fragen der Gestaltung kirchlichen Lebens (z.B. über die Bedeutung traditioneller Papua-Kulturen in Kirche und Gesellschaft, Kirche und Islam, politische Verantwortung der Kirche, Programm “Papua – Land des Friedens“/Peace-Building-Programm Diakonie, Gottesdienst und Liturgie, Theologie, etc.)

Vernetzungs-Partnerschaften
Vernetzungen mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN www.elan-rlp.de und www.westpapuanetz.de, der AG für weltweite Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der Ev. Kirche der Pfalz Kooperation mit regionalen EineWelt-Partnern bei Projekten (z.B. Hungermarsch, Missionsfest, Ausstellungen, u.a “Klima der Gerechtigkeit“, “Schatzkiste für die Kinder der Zukunft“, “Entwicklungsland D“, Lesungen, EineWeltTag, Konzerte, Politisches Theater etc.)

Aktion und Information
Informationsprojekte und Vortragsveranstaltungen u.a. in Kirchengemeinden, bei Landfrauenvereinen, in Schulen etc. Seminare zu Schwerpunktthemen gemeinsam mit Menschenrechts-, Ökologie- und Partnerschaftsgruppen aus dem Rheinland, Westfalen und den Niederlanden sowie dem Westpapua-Netzwerk u.a. zu den Themen “Wirtschaftliche und demokratische Entwicklungen im östlichen Indonesien/Westpapua“, “Recht und Willkür“, “Gesundheitswesen als Herausforderungen für Staat und Kirche“, “Kunst und Kultur in Westpapua“, “Der Wald: Lebensraum, Abholzung, Klimawandel und die Mafia“
gelegentliche Spendenaktionen, (z.B. nach Erdbeben, zur Unterstützung eines Schülerwohnheims und Notfallhilfe.
Weder die PartnerInnen in Papua, noch der Arbeitskreis der Pfälzischen Landeskirche sehen Benefiz- und Spendenaktionen als zentrale Anliegen der Partnerschaft an)
Pressearbeit

Begegnungs-Partnerschaft
Begleitung von Besuchsprogrammen und Arbeitseinsätzen Delegationsreisen aus und nach Papua zu Schwerpunktthemen (z.B. Jugendarbeit, Situation der Frauen, Ökologie und Entwicklung, Entwicklungszusammenarbeit in Kleinprojekten, Kirche und Gesellschaft etc.)

Advocacy-Arbeit
Parlamentskontakte zu pfälzischen VertreterInnen in Bundes-, Land- und Europapartag Unterschriftenaktionen (urgent actions) mit Amnesty International zur Lage politischer Gefangener in Papua´ 

Aktuelle Projekte
Freiwilliges Soziales Jahr einer jungen Frau aus dem Arbeitskreis u.a. in einem Frauenprojekt der Ev. Kirche im Lande Papua
Planung eines Delegationsbesuches aus Papua 2012 in der Pfalz

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Die Entwicklung der Partnerschaft zwischen der Klasis Waropen/West Papua und der ev. Kirche der Pfalz – Protestantisches Dekanat Rockenhausen und Protestantische Kirchengemeinde Erfenbach

1988  Zur Befriedung der befeindeten Papua-Völker Baudi, Baita und Nissa In Kwaneha am Gesa-Fluss beginnen Otto und Hanna    Schüpbach im Auftrag der Basler Mission ein landwirtschaftliches Projekt.

1989  Kontakte zwischen Pfälzischer Landeskirche und der Gereja Kristen Injili di Irian Jaya (GKI – Evangelische Kirche von Irian Jaya/GKI) werden über das Amt für Weltmission und Ökumene, Landau, vertieft. Mehrmonatige Mitarbeit von Sara Awom, Pfarrerin aus Biak in der Pfalz.

1993  Die Gestaltung der Partnerschaft mit der Klasis Waropen an der Nordküste Neuguineas wird in der Ev. Kirche der Pfalz dem Kirchenbezirk Rockenhausen und der Kirchengemeinde Erfenbach übertragen.

1994  Gründung eines Arbeitskreises, dem zunächst Delegierte aus allen Pfarrbezirken angehören. Ziele der etwa alle zwei Monate stattfindenden Treffen sind v.a. das Kennenlernen und Verstehen der Situation in Papua, das zielgerichtete Gebet und das Eintreten für die Einhaltung der Menschenrechte in Papua, Vernetzung innerhalb des Westpapua-Netzwerkes, u.a.m. Die Koordination und Administration des Arbeitskreises übernimmt die Ev. Erwachsenenbildung Nordpfalz. Die Kosten des Arbeitskreises werden durch Umlagefinanzierungen der Kirchengemeinden gedeckt. Spendeneinnahmen werden projektbezogen gesammelt.

Erste Kontakte zu Partnerschafts- und humanitär orientierten Gruppen in der Ev. Kirche in Deutschland und in der Gesellschaft.

Erster Besuch einer Delegation der Klasis Waropen in der Nordpfalz (zwei Frauen und vier Männer aus leitenden Funktionen in Missionsprojekten, Kwaneha, Frauenarbeit, Schule, Dekanat, Pfarramt, Gebietsdezernent der GKI / Schwerpunkt: kirchliches Leben/kirchliche Einrichtungen in der Pfalz). Begleitung durch das Missionarsehepaar Schüpbach und den Projekt-leiter Albert Wenno.

Bis 1996  Studien- und Praktikumsaufenthalt des Pfarrers Hengki Sa-tya und seiner Familie aus Waropen (Sprachstudien; Dienste in Gemeinden in der Pfalz und darüber hinaus, Initiative für Geißler-Denkmal, Intensivierung des Kontaktes zu Partnerschaftsgruppen außerhalb der Ev. Kirche der Pfalz).

1995  Erster Delegationsbesuch der pfälzischen Partner in Waropen (zwei Frauen und vier Männer aus den Bereichen Presbyterium, Stadtmission, Ju-gendarbeit, Erwachsenenbildung, Basler Mission/Amt für Weltmission und Ökumene / Schwerpunkt: kirchliches Leben und kirchliche Strukturen in Wa-ropen). Begleitung durch den Beauftragten der Basler Mission, Regional-gruppe Pfalz, Jürgen Dunst.

1996  Sammelaktion zugunsten von Erdbebenopfern in Irian Jaya durch den Arbeitskreis und das Dekanat Rockenhausen bei Firmen, Geschäftsleuten und Privatpersonen in der Nordpfalz. Spenden in Höhe von ca. DM 10.500,– werden dem Generalsekretär der GKI, Yos Imbiri, bei dessen Besuch in Rockenhausen überreicht Am 26. Oktober Enthüllung eines Denkmals für Johann Gottlob Geißler, einen der ersten Missionare in Papua auf dem Lindenbergfriedhof in Siegen (Geißler war während eines Heimatbesuches am 11. Juni 1870 in Siegen verstorben). Teil-nahme von VertreterInnen der GKI, niederländischer Exilpapua, des Raad vor de Zending (Missionsrat) aus den Niederlanden, der Vereinten Evangeli-schen Mission Wuppertal (VEM) und der Partnerschaftskreise aus der West-fälischen, Rheinischen und Pfälzischen Kirche. Nach der Enthüllung des Denkmals findet im Gemeindezentrum der Reformierten Kirchengemeinde Weidenau-Geisweid ein Treffen aller beteiligten Gruppen mit einem ab-schließenden Gottesdienst statt.

1997  Besuch einer Jugenddelegation aus Westpapua in der Pfalz (drei Frauen und drei Männer aus verschiedenen Gemeinden in Waropen und Yapen / Schwerpunkt: Jugendarbeit und kirchliches Leben/kirchliche Einrichtungen in der Pfalz). Begleitung durch die Frauenbeauftragte der GKI, Helsa Wanah Watopa.

Besuch des Kirchenpräsidenten der GKI, Hermann Saud und einer Dele-gation im Landeskirchenrat, Speyer.

1999   Besuch einer Jugenddelegation aus dem Dekanat Rockenhausen in Wa-ropen (drei Frauen und drei Männer / Schwerpunkt: Jugendarbeit, Baum-pflanzaktion). Begleitung durch die ehrenamtliche Jugendarbeiterin, Beate Krebs , und den Jugendreferenten des Dekanates Rockenhausen, Johannes Sinn.

2000  Seminar des Westpapua-Netzwerkes in Rockenhausen zum Thema “Menschen- und Landrechte, wirtschaftliche und demokratische Ent-wicklungen im östlichen Indonesien/Westpapua“ u.a. mit den Gästen Herman Saud (Kirchenpräsident der GKI) und Pinehas Sawen (Theologe) und deren Ehefrauen sowie ca. 80 VertreterInnen von EineWeltGruppen, Regenwaldgruppen, Missionsgesellschaften und ehemalige MitarbeiterInnen aus der Missionsarbeit in Papua aus Deutschland, der Schweiz und den Nie-derlanden, VertreterInnen von Brot für die Welt, Kirchlichen Partnerschafts-gruppen, MenschenrechtlerInnen etc.

2001  Besuch von Jeane Haurissa, Theologin und Soziologin aus Papua mit Pre-digt beim Missionsfest Erfenbach und in Bad Dürkheim Besuch einer Delegation aus Waropen in der Pfalz (vier Frauen und zwei Männer / Schwerpunkte: Arbeit mit Frauen in Waropen und im Schülerwohn-heim Serui für SchülerInnen aus dem Hinterland von Waropen). Begleitung durch den Gebietsdezernenten der GKI, Albert Liklikwatil und den Leiter des Schülerwohnheimes, Herman Manserai.

2002  Besuch des stellvertretenden Kirchenpräsidenten und Mitgliedes des Präsidiums des Papua-Volkskongresses, Herman Awom in der Ev. Kirche der Pfalz

Besuch des Dekans von Timika, Matheus Adadikam, in der Pfalz, und bei der Europäischen Union)

2004  Besuch einer Delegation des Missionarisch Ökumenischen Dienstes der EK Pfalz bei der GKI (Jürgen Dunst und Marianne Wagner)

Besuch einer Delegation aus der Pfalz in Waropen (sechs Frauen und zwei Männer / Schwerpunkte: Frauenarbeit auf Pulau Nau, Projekt Kwane-ha).

Besuch einer Delegation aus Papua anlässlich der Protestationsfeier in Speyer: Herman Saud (Kirchenpräsident), Hiskia Rollo Generalsekretär der GKI), Melki Wutoi (Dekan des Partnerschaftsdekanates Waropen)

2006   Seminar des Westpapua-Netzwerkes in Rockenhausen zum Thema “Recht und Willkür in Westpapua“ u.a. mit dem Menschenrechtler, Theo-ogen und Schriftsteller Benny Giay aus Papua, der Abgeordnete im Provinz-parlament von Papua, Miryam Ambolon, dem Botschafter der Republik Indonesien, Makmur Widodo, dem Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Watch Indonesia,Alex Flor, JournalistInnen der Deutschen Welle, Abtlg. Indonesien aus Köln/Bonn und ca. 100 VertreterInnen von Mitgliedsgruppen des Westpapua- Netzwerkes.

Besuch der Theologin und Soziologin Jeane Haurissa aus Sorong in der Pfalz

2007  Besuch einer Delegation aus Waropen (drei Frauen und drei Männer / Schwerpunkte: Ökologische Alternativen der Stromerzeugung, Wasserreinigung, Müllbeseitigung etc. Begleitung durch den Beauftragten der GKI für Internationale Partnerschaften, Yusuf Inauri)

Böhl-Iggelheimer Hungermarsch: Mitarbeit von Hengki Satya (Waropen) und Mitgliedern des AK Papua bei der Promotionstour in Schulen und Gemeinden und beim Projekttag.

2008  Ermordung des von Zeth Kirioma, Dekan in Waropen Atas in Papua 130-jährigen Jubiläum des Erfenbacher Missionsfestes / Besuch von Yu-suf Inauri

Besuch des Dekans von Timika, Matheus Adadikam, in der Pfalz

2009  Besuch einer Delegation der EK Pfalz in Papua (drei Frauen und drei Männer aus dem AK Papua, vom Missionarisch Ökumenischen Dienst, Öf-fentlichkeitsarbeiter/Fotograf)

2010  Delegationsreise aus der Ev. Kirche der Pfalz zur Evaluation der Internationalen Partnerschaften der GKI (Beate Krebs, AK Papua / Jürgen Dunst, Missionarisch Ökumenischer Dienst / Christian Rust, Dekan im Kirchenbezirk Rockenhausen)

2011  Seminar des Westpapua-Netzwerkes in Rockenhausen zum Thema “Gesundheit – Recht und Würde – Herausforderungen für Staat und Kirche in Westpapua“ u.a. mit den Gästen Dr. Enny Kenangalem, Ärztin (Jakarta), Jemima Krey, Kirchenpräsidentin der GKI (Jayapura), Dr. Remco van de Pas, Politologe (NL), Klaus Reuter, Leiter eines Solarprojektes in Papua, Friedrich Tometten, Theologie-Dozent in Papua und mit ca. 80 VertreterInnen von Mitgliedsgruppen des Westpapua- Netzwerkes.

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