Papua verfügt über enorme natürliche und kulturelle Reichtümer – von Mineralien und Gas über Wälder und biologische Vielfalt bis hin zu seinen Meeren und Flüssen. Doch wie viel dieses Reichtums kommt tatsächlich den indigenen Papua zugute? Dieser Frage widmet sich unsere neueste „Stimme aus Papua“.
In seinem Beitrag hinterfragt Agus Sumule von der Universitas Papua die bisherige Entwicklungspolitik und fordert einen Perspektivwechsel: Natürliche Ressourcen und Naturschutz dürfen nicht losgelöst von den Rechten, Bedürfnissen und Zukunftsperspektiven der indigenen Bevölkerung betrachtet werden. Er zeigt Wege auf, wie wirtschaftliche Erträge langfristig den lokalen Gemeinschaften zugutekommen und in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und den Schutz ihrer Gebiete investiert werden könnten.
Ausgehend von den Protesten beim PAPEDA-Gipfel 2026 in Sorong stellt der Beitrag eine zentrale Frage: Wie kann der Reichtum Papuas in eine bessere und selbstbestimmte Zukunft für die Menschen Papuas verwandelt werden?
